AMD betonte auf der CES 2026 ganz deutlich, dass KI nicht nur Rechenzentren und Servern der Enterprise-Klasse vorbehalten ist. Unternehmen integrieren KI heute in eine Vielzahl von Systemen, von Autos und Fabriken bis hin zu Computerplattformen wie Laptops und Desktop-PCs.
Auf der Veranstaltung präsentierte AMD seine neuen Ryzen™ AI Embedded Prozessoren, seine Ryzen™ AI 400 Serie für KI-PCs, seine Ryzen™ AI Max+ Prozessoren und Software-Upgrades in einer umfassenden Demonstration dessen, was in der Welt der On-Device intel-Technologie passiert.
Anstatt den Schwerpunkt auf ein Produkt einer bestimmten Kategorie zu legen, demonstrierte AMD , wie ihre gemeinsame Technologieplattform für CPU, GPU und NPU von eingebetteten Edge-Geräten bis hin zu leistungsstarken Personalcomputern skaliert werden kann.
AMD hat die Ryzen™ AI Embedded P100- und X100-Serien vorgestellt – eine Architektur, die speziell für Anwendungen entwickelt wurde, bei denen Platzbedarf, Energieverbrauch und Zuverlässigkeit ebenso wichtig sind wie die Leistung. Diese Chips vereinen Zen-5-CPU-Kerne, RDNA™ 3.5-Grafik und XDNA 2-NPUs in einem einzigen Gehäuse.
Diese Strategie konzentriert sich auf praxisnahe Anwendungen wie digitale Cockpitlösungen für Fahrzeuge, industrielle Automatisierung, intelligente Medizingeräte und autonome Systeme. Diese Lösungen ermöglichen schnellere Abläufe und benötigen keine Cloud-Anbindung, da sie KI-Lösungen direkt auf den Geräten ausführen.
Die P100-Serie ist mit 4 bis 6 CPU-Kernen ausgestattet und speziell für In-Car-Lösungen und industrielle HMI-Anwendungen konzipiert. Der Prozessor unterstützt mehrere hochauflösende Displays, flüssige Echtzeit-Grafikdarstellung und KI-Interaktion.
Was nach wie vor beeindruckt, ist die ausgewogene Kombination aus starker Grafikleistung und einem hohen KI-TOPS-Wert von bis zu 50, verbunden mit der langfristigen Unterstützung des Betriebs unter rauen Umgebungsbedingungen. All dies macht diese Lösung ideal für die Automobil- und Industriebranche, wo Zuverlässigkeit oberste Priorität hat.
Technologisch setzte AMD auf Offenheit und Kohärenz. Mit Ryzen AI Embedded gibt es eine gemeinsame Softwaregrundlage für CPUs, Grafikprozessoren und NPUs. Dies vereinfacht den Workflow für Entwickler.
„Die Virtualisierung auf Basis des Xen-Hypervisors ermöglicht den sicheren Parallelbetrieb mehrerer Betriebssysteme. Echtzeit-Steuerungssysteme, Infotainmentsysteme und komplexe Anwendungen laufen parallel auf einer einzigen Plattform. Die Nachfrage nach einer solchen Plattform kommt aus der Automobil- und der Industriebranche.“
Für Client-Systeme AMD sein AI-PC-Portfolio um die Ryzen™ AI 400-Serie und die Ryzen™ AI PRO 400-Serie: Diese Prozessoren bringen On-Device-KI-Beschleunigung sowohl auf Consumer- als auch auf Business-Laptops und bieten eine Leistung, die über die aktuellen Copilot+ PC-Anforderungen hinausgeht.
Diese auf der Zen-5-Architektur basierenden Prozessoren, ausgestattet mit den neu verbesserten XDNA™ 2 NPUs der zweiten Generation, vereinen hohe CPU-Leistung, leistungsstarke integrierte Grafik und verbesserte Energieeffizienz. Für Unternehmenskunden bieten die PRO-Varianten zusätzlich Sicherheit, Verwaltbarkeit und Plattformstabilität, ohne die KI-Funktionen einzuschränken.
Ryzen AI 400-Serie
AMD brachte die Ryzen™ AI Max+ Serie den Markt, um Anwender anzusprechen, die mehr Leistung auf kleinstem Raum wünschen. Diese Prozessoren eignen sich für ultradünne Laptops, mobile Workstations und PCs mit kleinem Formfaktor und verfügen über eine einheitliche Speicherarchitektur, die Grafik- und KI-Anwendungen gleichermaßen optimiert.
Dies macht die Plattform besonders interessant für Kreative, Ingenieure und KI-Entwickler, die eine robuste lokale Leistung ohne große Desktop-Systeme oder separate GPUs suchen.
AMD stellte außerdem Ryzen™ AI Halo vor, ein kompaktes, auf Entwickler ausgerichtetes System, das die KI-Entwicklung vereinfachen soll. Es bietet bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher, ermöglicht die Ausführung großer KI-Modelle lokal und macht die Plattform sofort einsatzbereit für Experimente und den Einsatz.
Durch die vollständige Optimierung für AMD ROCm™-Software und die Unterstützung von Windows und Linux bietet Ryzen AI Halo Entwicklern, die mit KI am Netzwerkrand arbeiten möchten, eine niedrige Einstiegshürde, ohne dass eine komplexe Einrichtung erforderlich ist.
Gaming bleibt eine wichtige Stärke von AMD . Der neue Ryzen 7 9850X3D Prozessor baut auf dem Erfolg seiner Vorgänger aus der X3D-Produktreihe auf und legt den Schwerpunkt auf geringe Latenz und hohe Bildwiederholraten dank großer Caches und der Zen-5-Architektur.
Daher richtet sich dieser Prozessor an Nutzer, die höchste Gaming-Leistung erwarten. Gleichzeitig unterstützt er Streaming und Multitasking ohne Kompromisse.
AMD Ryzen™ 7 9850X3D Desktop-Prozessor
Auf all diesen Plattformen spielt Software eine zentrale Rolle. Um dies zu unterstützen, hat AMD die ROCm™-Kompatibilität für Ryzen AI-Prozessoren sowohl unter Windows als auch unter Linux erweitert. Dadurch können Entwickler KI-Software einfacher erstellen, optimieren und bereitstellen.
Darüber hinaus vereinfacht das neue Adrenalin Edition AI Bundle die lokale KI-Einrichtung. Gleichzeitig führt FSR „Redstone“ Verbesserungen im Bereich des maschinellen Lernens ein, die die Rendering-Qualität und die Spieleleistung optimieren.
Auf der CES 2026 skizzierte AMD eine klare Strategie: KI näher an die Nutzer bringen, Systeme vereinfachen und Entwickler mit offenen, skalierbaren Tools unterstützen.
AMD bietet ein effizientes, produktionsreifes On-Device-KI-Ökosystem für eingebettete Systeme, autonome Maschinen, KI-PCs, Workstations und Gaming-PCs.
Quelle: Offizielle Ankündigungen AMD