Haben Sie schon einmal die Frustration erlebt, wenn ein perfektes digitales Design in der Fertigung zum Albtraum wird? Sie verbringen Tage damit, ein komplexes CAD-Modell zu optimieren, nur um dann mitansehen zu müssen, wie die CNC-Programmierer mit den Werkzeugwegen kämpfen oder – noch schlimmer – eine Maschinenkollision Ihre gesamte Produktionslinie zum Stillstand bringt. Damit sind Sie nicht allein. Angesichts der um 28,9 % rasant steigenden Nachfrage nach Fertigungstechnologien ist der Druck, die Produktion zu steigern, ohne die Produktionsfläche oder die Mitarbeiterzahl zu erhöhen, so hoch wie nie zuvor.
Auf der kommenden IMTS 2026, die vom 14. bis 19. September in Chicago stattfindet, Siemens genau diese Probleme direkt an. Anstatt isolierte Softwarelösungen zu präsentieren, demonstriert das Unternehmen, wie ein vollständig vernetzter digitaler Faden, unterstützt durch praxisorientierte industrielle KI, die Lücke zwischen Entwicklungsbüro und physischen Maschinen nahtlos schließen kann.
Lassen Sie uns genauer betrachten, was Siemens auf der Messe zu bieten hat und wie diese Neuerungen Ihre täglichen CAD/CAM-Arbeitsabläufe verändern werden.
Die Fertigungsindustrie erlebt eine massive digitale Transformation. Laut Daten der Association for Manufacturing Technology (AMT) investieren Unternehmen massiv in moderne Maschinen und digitale Produktionstechnologien, um die Produktivität ihrer bestehenden Belegschaften zu steigern. Der eigentliche Engpass ist jedoch selten ein Mangel an Daten, sondern die Reibungsverluste zwischen unverbundenen Teams, Systemen und Prozessen.
Wenn Konstruktion, CAM-Programmierung und Fertigung isoliert voneinander arbeiten, führt das zu Verzögerungen, kostspieligen Nacharbeiten und verpassten Lieferterminen. Siemens will dieses Problem lösen und präsentiert auf der IMTS 2026 einen durchgängigen digitalen Datenfluss. Dieser Ansatz verbindet Software, Automatisierung und operative intelzu einem einzigen, adaptiven Ökosystem und ermöglicht so einen nahtlosen Datenaustausch.
Statt isolierter Software-Bildschirme präsentiert Siemens am Stand eine interaktive, realitätsnahe Fertigungsreise einer komplexen Hydraulikpumpe. Eine Hydraulikpumpe eignet sich ideal als Testfall, da ihre komplexen inneren Hohlräume, engen Toleranzen und präzisen Passflächen absolute Genauigkeit vom Entwurf bis zum finalen Zuschnitt erfordern.
Die Besucher werden diesen Abschnitt durch acht verschiedene Lebenszyklusphasen verfolgen und genau sehen, wie sich frühe technische Entscheidungen auf die endgültigen Produktionsergebnisse auswirken:
Wer schon einmal eine neue Mehrachsen-CNC-Maschine in seine Werkstatt integriert hat, weiß, wie unglaublich langsam der herkömmliche Einarbeitungsprozess ist. Typischerweise dauert es sechs bis zehn Wochen mit praktischen Tests, Probeläufen und Validierung, bevor man das erste Serienteil bedenkenlos fertigen kann. Ein einziger Programmierfehler in dieser Phase kann zu einem katastrophalen Spindelabsturz führen.
Siemens revolutioniert mit seinem „Meet @ the Machine“-Konzept diesen Zeitplan. Mithilfe der virtuellen Fertigungsmaschine NX X Manufacturingkönnen Programmierer den gesamten Bearbeitungsprozess in einer risikofreien virtuellen Umgebung validieren. Dieser digitale Zwilling, kombiniert mit der digitalen SINUMERIK ONE , verkürzt die Maschinenintegration und Prozessvalidierung auf nur zwei Wochen.
Wir alle kennen den Hype um künstliche intel, aber als CAD/CAM-Experten brauchen wir praktische Werkzeuge, keine generischen Chatbots. Die diesjährige IMTS unterstreicht diesen Wandel mit einer eigenen Industrial AI Arena und einer Industrial AI Conference, die Werkzeuge mit messbaren Auswirkungen auf die Fertigung in den Vordergrund stellt.
Siemens ist Vorreiter in diesem Bereich und integriert inteldirekt in die CAM-Umgebung. Mit „Bearbeitungsvorschläge erstellen“ in NX CAManalysiert die Software Ihre 3D-CAD-Geometrie. Anschließend empfiehlt sie die effizientesten Bearbeitungsstrategien basierend auf den historischen Daten Ihres Betriebs. In Kombination mit dem neuen Machining Copilotkönnen CNC-Programmierer wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Dies reduziert den manuellen Aufwand und ermöglicht es ihnen, sich auf die Prozessoptimierung und komplexere Bearbeitungsherausforderungen zu konzentrieren.
Um die Auswirkungen dieser digitalen Zwillinge und KI-Technologien zu verstehen, vergleichen wir den traditionellen physischen Onboarding-Workflow mit dem virtualisierten digitalen Faden-Ansatz:
| Workflow-Phase | Traditioneller physikalischer Ansatz | Siemens Virtual Twin-Ansatz |
| Onboarding-Zeitplan | 6 bis 10 Wochen für die physische Einrichtung und Prüfung | Durch virtuelle Validierung auf nur 2 Wochen verkürzt |
| Prozessvalidierung | Riskante Testläufe an physischen Maschinen; Ausfallgefahr | 100% sichere, hochpräzise Simulation in der virtuellen Fertigungsmaschine von NX X |
| CAM-Programmierung | Manuelle Werkzeugwegerstellung und Auswahl sich wiederholender Geometrie | KI-gestützte Programmierung mit Bearbeitungsvorschlägen |
| Feedback aus der Werkstatt | Datenisoliert; Bediener melden Fehler manuell an die Entwicklungsabteilung | Kontinuierliche Rückkopplungsschleife, die physische Maschinen mit der CAD/CAM-Software verbindet |
Führende Hersteller der Branche tun mehr, als nur schnellere Maschinen anzuschaffen. Sie schaffen vernetzte Umgebungen, in denen Entwicklung, Automatisierung und Betrieb auf derselben digitalen Grundlage basieren. Sind Sie bereit, Ihre Fertigung zu transformieren? Besuchen Sie den offiziellen Siemens NX Manufacturing Blog, um mehr zu erfahren, und planen Sie einen Besuch am Siemens Stand in Chicago im September.
Sie Siemens auf der IMTS 2026!
Sie am Siemens -Stand die neuesten Entwicklungen in den Bereichen digitale Fertigung, KI, Automatisierung und digitaler Faden. Erfahren Sie mehr über praxisnahe Technologien, die Herstellern helfen, Effizienz, Vernetzung und Innovation zu steigern. Machen Sie Siemens zu einem Pflichttermin auf der IMTS 2026 und erleben Sie die Zukunft der Fertigung live.
Dieser Leitfaden basiert auf Erkenntnissen aus dem offiziellen Siemens Blog .
